<<< zur Startseite
 
 
Vera-Sabine Winkler Projekte - eigene theopoetische Projekte
Vera-Sabine Winkler Projekte - eigene theopoetische Projekte
 
 
 
 
 

Wenn Sie Interesse haben,
mit mir in diesen Bereichen zu kooperieren
oder mehr darüber zu erfahren,
nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

 

Optische Poesie

Den Begriff der „Optischen Theopoesie“ hat Klaus-Peter Dencker geprägt:
„Ausgehend von der klassischen Aufteilung
in Literatur, Musik, bildende und darstellende Kunst
entstehen durch Grenzüberschreitung und Verschränkung von Text und Bild Optische Poesie (OP)
als Ausdrucksform zwischen Literatur und bildender Kunst,
sowie von Text und Ton Akustische Poesie (AP)
als Ausdrucksform zwischen Literatur und Musik.

(Klaus-Peter Dencker: Optische Poesie.
Von den prähistorischen Schriftzeichen bis zu den digitalen Experimenten der Gegenwart, Berlin/ New York 2011, 39.)

Mich fasziniert das hier benannte Zusammenspiel von Text und Bild,
das in der Tradition der Konkreten Poesie steht und zugleich über sie hinausführt.
Erste persönliche Annäherungen an diese Form der Poesie finden sich in
füll den becher (2010) und die knospen meines leibes (2014)

 

Optische Theopoesie der Psalmen

Die hebräische Quadratschrift macht
den originalsprachlichen Text der Psalmen zu einem Bild.
Genauer gesagt zu einem Bild, das aus vielen kleinen Bildern,
den Buchstaben, zusammengesetzt ist:
Sie alle haben eigenständige Zahlenwerte und Bedeutungen
und schreiben so einen verborgenen Text in den Text.
Ausserdem widersteht die von rechts nach links führende Leserichtung
unseren alltäglichen Wahrnehmungsmustern.

wer wahrhaft sucht

Das hat mich zu der Annahme geführt, dass Psalmen
eine Optische Theopoesie der Psalmen freisetzen können –
in ihre Übersetzung und Übertragung also
literarische und bildnerische Elemente einfließen können.

 

Theopoesie des Kirchenjahres

Das Kirchenjahr ist ein gewachsener Kon-Text,
in dem Elemente aus verschiedenen Epochen, Kulturen und Religionen
zu einem einzigen Deutungszyklus verdichtet worden sind.
Der zunehmende religiöse Traditionsabbruch und
die steigende Zahl von global begangenen Gedenktagen legen es nahe,
nach über die traditionsgebundene Sprache hinausgehenden Beschreibungen
alter und neuer kirchenjahreszeitlicher Inhalte zu suchen.

 

Erste Annäherungen finden sich
in dem Buch   „Im Brennglas der Worte“ (2002).
Die titelgebende Skizze zur Passionszeit finden sie hier.